Geschichte

Möbus – Geschichte einer deutschen Schuhmarke.

links rechts
  • 1924

    Fritz Möbus ist ein Sprinterstar auf den Aschenbahnen Europas. Mehrfacher Meister, und einem grossen Publikum bekannt, eröffnet der Schuhmachersohn in Crailsheim eine Werkstatt. Baut Sportschuhe für Spitzensportler und kommt auch so aufs Siegerpodest.

  • 1936

    Bei den Olympischen Spielen in Berlin tragen viele deutsche und ausländische Athleten Möbus-Sportschuhe und erkämpfen Olympiamedaillen.

  • 1945

    Wenige Tage vor Kriegsende vernichten Bomben das Werk, später verunglückt Fritz Möbus tödlich. Seine Frau Frieda führt mutig den Betrieb weiter. Leder gibt es im freien Handel nicht, so entstehen Segeltuchschuhe und Holzsandalen. Der Wiederaufbau beginnt.

  • 1950

    Bei Möbus beginnt das Wirtschaftswunder. Boxerstiefel, Fußballstiefel oder Schuhe für Fechter, Tennisspieler, Bergsteiger, Skiläufer, für Ballett oder Gymnastik – Möbus macht die Schuhe dazu. Und zählt zu den führenden Herstellern in Europa.

  • 1955

    Möbus entwickelt den revolutionären Breitbandschuh, der extrem festen Halt verleiht.

  • 1958

    Möbus gewinnt einen von Puma angestrengten Prozess wegen der angeblichen Ähnlichkeit des Möbus-Breitbandes zum Puma-Streifen und produziert noch bis Ende der 60er Jahre den Breitbandschuh, ehe das typische Möbus-M als einzigartiges Markenlogo etabliert wird.

  • 1963

    Die Fußball-Bundesliga startet! Viele Fußballstars schießen mit Möbus-Stiefeln ihre Tore - sogar das amerikanische Lake City Hawks Soccer Team geht mit Möbus auf den Rasen.

  • 1977

    Folgenschwerer Deal mit Onitsuka: Neben Möbus werden auch „Onitsuka Tigers“ und „asics“ im Crailsheimer Werk produziert. Nach fünf Jahren macht der japanische Mehrheitsgesellschafter das Werk zu.

  • 1982

    Der letzte Möbus-Schuh wird gefertigt, die Marke verschwindet - für 20 Jahre. Möbus-Tochter Ilse Wahl produziert fortan Gymnastik- und Kunstturnschuhe und wird Marktführer. 26 Mitarbeiter fertigen noch heute Gymnastikschuhe für Weltmeister und Olympiasieger aus aller Welt.

  • 1992

    Sohn Dieter Wahl erlernt das Handwerk des Schuhmodelleurs. Familientradition.

  • 2003

    Wiedergeburt! Dieter Wahl beginnt mit zwei Partnern den Relaunch der Erfolgsmarke Möbus. Das Lebenswerk seines Großvaters Fritz setzt er in der vierten Generation fort.

  • 2004

    Möbus feiert Achtzigjähriges. Zum Jubiläum bringt Möbus in Kooperation mit der Modemesse Bread & Butter ein Sondermodell heraus.

  • 2005

    Pierro Borsellino gestaltet die auf 100 Paar limitierte BRD-Edition.

  • 2006

    Möbus eröffnet einen temporären PopUp-Store in Berlin.

  • seit 2007

    Möbus konzentriert sich auf die Vergabe von Möbus-Lizenzen im asiatischen Raum. Heute gibt es allein in Japan verschiedene Lizenznehmer für Schuhe, Textilien, Underwear, Brillen, Taschen, Caps, etc..